Konzerte und Andachten

Kirchenmusikalische Andacht im Advent

Sonntag 13. Dezember 2020 18 Uhr

St.-Nikolaus-Kirche Wolbeck und im Livestream

Mit Musik für Gesang und Orgel, Orgel solo sowie Orgel zu vier Händen

Thorsten Schwarte und Felix Bräuer

Da die Uraufführung des Oratorium Glaube, Hoffnung Liebe am 13 Dezember leider verschoben werden muss, laden wir herzlich zu einer weiteren kirchenmusikalischen Andacht ein, am Sonntag 13. Dezember um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche und im Livestraem.

Zur Anmeldung

Diese Andacht wird Live über unseren Youtube-Kanal übertragen

Verschoben: 13. Dezember: Uraufführung des Oratorium: Glaube, Hoffnung, Liebe

Sonntag, 13. Dezember, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Oratorium von Felix Bräuer

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Alt
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Renate Bacher – Flöte
  • Sebastian Pietsch – Cello
  • Felix Bräuer – Piano
  • Vokalensemble TonArt – Ltg. Thorsten Schwarte

Nach längerer Pause ist nun auch das Vokalensemble TonArt wieder konzertant zu hören – und dies gleich mit einer Uraufführung! Das Oratorium „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer, welches er extra für das Vokalensemble TonArt komponiert hat, umschreibt musikalisch und modern die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe. In diesem Oratorium verbinden sich Jazz und Pop mit klassischen Stilen und Formen. Besetzt lediglich durch Klavier, Flöte, Cello und Cajon sowie Chor und Solisten. Textliche Grundlage bilden Gedichte und Gedanken von Heinrich Bone und Thorsten Schwarte sowie Texte aus der Heiligen Schrift. Es erwartet die Zuhörer eine emotionale und prägende Komposition, die zu Herzen geht, und gleichzeitig ein Novum in der Musikliteratur ist.

Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zu diesem besonderen Konzert zu ermöglichen, werden zwei Aufführungstermine am selben Tag angeboten. Herzliche Einladung!

Konzerte in der Corona-Zeit

Nach notwendiger musikalischer Enthaltsamkeit freuen wir uns, Ihnen im kommenden Halbjahr wieder ein kirchenmusikalisches Programm anbieten zu können. Im wesentlichen werden die Konzerte aus dem ersten Halbjahr nachgeholt, die corona-bedingt nicht stattfinden konnten. Hinzu kommt ein Orgelkonzert in St. Bernhard sowie die Uraufführung des Oratoriums „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer.

Sicher ist nach wie vor, dass die jeweiligen Veranstaltungen ähnlich den Gottesdiensten mit begrenztem Platzangebot und einer vorherigen Anmeldung einhergehen. Anmelden kann man sich telefonisch über das Pfarrbüro (02506/8101110) oder online auf dieser Seite. Eine Anmeldung ist ab ca. 10 Tagen vor dem jeweiligen Konzert möglich.

Bei den verschiedenen Konzerten und Veranstaltungen wird in der Regel kein Eintritt erhoben. In Form einer freiwilligen Türkollekte sind jedoch Spenden erbeten, die den ausführenden Musikern zugutekommen und helfen, anfallende Unkosten zu decken.

6. September: Der Herr ist mein Hirte

6. September, 18 Uhr, St.-Nikolaus-Kirche

Zum nachhören

Die erste kirchenmusikalische Vesper im 2. Halbjahr gestalten die beiden Musiker Julia Maria Kim und Sebastian Pietsch. Hierbei ist besonders das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Instrumenten und Stimmen und die unterschiedlichen Kombinationen, die hieraus entstehen, besonders spannend. Ob Orgel und Cello, ob Gesang und Orgel, Cello Solo, Musik für zwei Celli – in den unterschiedlichsten Besetzungen wird diese kirchenmusikalische Vesper abwechslungsreiche Klangbilder und musikalische Stücke präsentieren. Dabei mag die Form der kirchenmusikalischen Vesper und nicht zuletzt die Freundschaft
der beiden Ausführenden für eine intensive
Atmosphäre sorgen.

Julia Maria Kim wurde 1996 in Paderborn geboren. Schon in früher
Kindheit erhielt sie Cellounterricht an der Städtischen Musikschule, später auch Klavier-, Gehörbildungs und Musiktheorieunterricht. Sie ist mehrfache Preisträgerin beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Seit 2015 studiert Julia Kim Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit Beginn ihres Studiums ist sie Mitglied im Studentenorchester Münster und ist Mitglied verschiedenster Kammermusikensembles. Darüber hinaus ist sie Kantorin an den Kirchen St. Lamberti und an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii. Sebastian Pietsch wurde 1997 in Mainz geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Münster im Jahre 2003 erhielt er seinen ersten Cellounterricht an der Musikschule Wolbeck, ehe er an die Westfälische Schule für Musik in Münster zu Frieder Lenz wechselte. Dort erhielt er auch bald seinen ersten Klavierunterricht. Seit 2017 studiert Sebastian Pietsch Schulmusik (Musikhochschule Münster)
und katholische Theologie (Katholisch-Theologisch-Fakultät) an der Westfälischen Wilhelms-Universität und ist Mitglied im Studentenorchester Münster. Von 2017 –2019 absolvierte er erfolgreich das C-Examen Kirchenmusik an der bischöflichen Kirchenmusikschule Münster und wurde in dieser Zeit von Thorsten Schwarte an der Orgel unterrichtet. Pietsch ist Organist an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii Münster.

4. Oktober: God so loved the world

Englische Vokal- und Orgelmusik

Sonntag, 4. Oktober, 18.00 Uhr St.-Nikolaus-Kirche

Anmeldung

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Mezzosopran
  • Kosta Zimnol – Tenor
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Felix Bräuer – Orgel, Klavier
Konzert am 4. Oktober unter Corona-Bedingungen

22. November: Kirchenmusikalische Vesper Gaudeamus

Sonntag, 22. November, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Kirchenmusikalische Vesper
Schola St. Nikolaus – Ltg. Thorsten Schwarte
Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel

Zur Anmeldung

In Form einer kirchenmusikalischen Vesper tritt die Schola St. Nikolaus in einen Dialog mit der Orgel. Ob im Magnificat oder in der marianischen Antiphon – gesungene und instrumentale Verse wechseln sich ab und bilden ein reizvolles Wechselspiel miteinander. Als Uraufführung
wird auch die Missa brevis für Orgel solo und Schola von Felix Bräuer zu hören sein. Felix Bräuer ist in unserer Gemeinde kein Unbekannter mehr und ein gern gesehener Gast.

Zu seiner Missa brevis schreibt er: Die Missa brevis für Orgel und Schola ist meine 10. Messkomposition und erklingt in diesem Konzert zum ersten Mal. Sie ist in Form einer „Orgelmesse“ geschrieben, basierend auf der alten Tradition, dass auch Teile des Propriums rein instrumental musiziert wurden. So stehen sich groß angelegte Orgelsoli (Introitus, Offertorium und Communio) mit teilweise freien, gregorianisch anmutenden Melodien, dem einstimmig gesungenen und dezent begleiteten Ordinarium der Schola (Kyrie, Sanctus und Agnus Dei) gegenüber. Entsprechend ihrer Konzeption verzichtet diese Messe auf das Gloria sowie ein Postludium. Felix Bräuer und die Schola St. Nikolaus werden in dieser Vesper am Abend des Christkönigsonntags das alte Kirchenjahr verabschieden.
Felix Bräuer studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden u.a. bei Thomas Lennartz und Kreuzorganist Holger Gehring. Bisher war er als Organist und kirchenmusikalischer
Assistent in der katholischen Domgemeinde St. Petri zu Bautzen und 2014/15 als Interimsorganist an der Dresdener Kathedrale tätig. Derzeit ist Felix Bräuer Organist an der Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern Panschwitz-Kuckau. Ergänzend dazu unterrichtet er künstlerisches und liturgisches Orgelspiel, konzertiert in ganz Deutschland und ist vor allem als Komponist tätig. 2012 gewann er beim 2. Sorbischen Kompositionswettbewerb in Bautzen den 1. und 2. Preis, 2017/18 wurde ihm die 10. Auftragskomposition zum „Lausitzer Musiksommer“ zuteil.

Abgesagt: 8. November: Orgelkonzert – Charakterstücke von Josef Rheinberger

Sonntag, 8. November 2020, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr – St.-Bernhard-Kirche

Arne Tigges – Orgel

Aufgrund der zur Zeit eingeschränkten Sitzmöglichkeiten in der St.-Bernhard-Kirche machte es nicht viel Sinn, das zunächst geplante Konzert durchzuführen, da für die zu erwartende Besucherzahl wahrscheinlich nicht genügend Plätze vorhanden gewesen wären. Damit es aber demnächst wieder Konzerte in größerer Besetzung geben kann, kam die Idee auf, statt dessen ein Solokonzert zu veranstalten, in welchem für künftige größere Projekte gesammelt wird. Um auf Grund des begrenzten Platzes möglichst vielen Interessierten den Konzertbesuch zu ermöglichen, wird es am selben Tag um 15.00 Uhr und um 16.30 Uhr angeboten.

Der liechtensteinische Komponist Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) gehörte zu seinen Lebzeiten zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und war zugleich einer der bedeutendsten Musiklehrer seiner Zeit – vor allem als Professor am Münchner Konservatorium, u. a. mit den Schülern Max Bruch, Engelbert Humperdinck, Richard Strauss sowie dem US-Amerikaner Horatio William Parker. Seine Charakterstücke, op. 156, wurden 1888 veröffentlicht. Die Überschriften der einzelnen Stücke nehmen teilweise Bezug auf die Form – wie Praeludium oder Passacaglia, geben oft aber auch ein nicht formgebundenes Thema – wie Romanze oder Vision – an. Arne Tigges wird
an der Fleiter-Orgel in St. Bernhard diese wunderbare Sammlung von Orgelstücken zu Gehör bringen. Arne Tigges, Jg. 1971, absolvierte an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, von 1991 – 1996
ein Studium der Instrumentalpädagogik (Hauptfach Kontrabass bei Matthias Bonitz) und ebenda von 1999 – 2003 ein Studium der Kirchenmusik mit Abschluss BExamen (Hauptfach Orgel bei Heinrich Korte, Bernhard Buttmann und Tomasz A. Nowak sowie Hauptfach Orgelimprovisation bei Ansgar Wallenhorst und Tomasz A. Nowak); seit 2003 ist er an der St.-Bernhard-Kirche als Kirchenmusiker tätig.
Der Eintritt ist frei – am Ausgang wird für die Kirchenmusik in St. Bernhard, besonders für das ursprünglich geplante Konzert für Singstimme, Flöte, Klarinette, Violoncello und Harmonium gesammelt.


Das neue kirchenmusikalische Programm in St. Nikolaus sollte bereits Ende Januar 2020 mit englischer Vokalmusik starten. Dieses Konzert musste leider kurzfristig abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, es jetzt nachholen zu können. Unter dem Titel „God so loved the world” wird eine große Bandbreite unterschiedlicher Chormusik aus England zu hören sein. Von Renaissance und Barock über Romantik bis hin zur Moderne werden unterschiedliche Werke englischer Komponisten dargeboten. Dabei werden die Stücke von einem Solistenquartett vorgetragen, das dieser Musik nochmal einen ganz eigenen, innigen Charakter verleiht. Felix Bräuer aus Bautzen, der bereits regelmäßig sein musikalisches Können in der St.-Nikolaus-Kirche dargestellt hat, wird zu den Chorwerken passende Stücke der englischen Orgelliteratur spielen und durch seine hohe Kunst wieder alle Facetten der Orgel in St. Nikolaus hörbar machen. Herzliche Einladung!

Kirchenmusikaliches Programm

Kontakt:

Kirchenmusiker und Sakristane

Thorsten Schwarte

Kirchenmusiker

St.-Nikolaus-Kirche, St.-Ida-Kirche, St.-Agatha-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Siegfried Schlepphorst

Sakristan

St.-Ida-Kirche & St.-Nikolaus-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Arne Tigges

Kirchenmusiker und Sakristan

St.-Bernhard-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Monika Pohl

Sakristanin

St.-Agatha-Kirche

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