Konzerte und Andachten

Anmeldung zu Konzerten und kirchenmusikalischen Andachten

Derzeit gilt eine durchgehende Pflicht zum Tragen einer medizinischen Atemmaske. Eine Teilnehmerbegrenzung und ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden, sowie die Handdesinfektion gehören ebenfalls zu den derzeitig geltendne Auflagen. Für die durch die Coronaschutzverordnungen vorgeschriebene Rückverfolgung von Infektionsketten sind wir verpflichtet die Kontaktdaten aller Teilnehmenden zu erfassen und 4 Wochen aufzubewahren um sie gegebenfalls dem Gesundheitsamt übergeben zu können.
Daher bitten wir Sie sich für Konzerte (sobald sie wieder stattfinden dürfen) und kirchenmusikalische Andachten anzumelden. Dies können sie ca. 10 Tage vorher über unsere Seite „Aktuellen Gottesdienste“ oder über unser Pfarrbüro unter Angabe der Veranstaltung / Gottesdienst, Vor- und Nachname, Adresse, Telefonnummer und ggfls Email-adresse.

Neues Kirchenmusikaliches Programm

25. April: Kirchenmusikalische Andacht

Sonntag 25. April 17 Uhr St.-Bernhard-Kirche

Zu einer Kirchenmusikalischen Andacht unter der Leitung von Pfarrer Klaus Wirth laden wir herzlich ein. Musikalisch wird die Andacht von Akampita Steiner mitgestaltet. Anmeldungen sind über unserer Gottesdienstseite ca. eine Woche vor dem Gottesdienst möglich.

fällt aus! 25. April: Die blaue Murmel

Solokonzert mit Akampita Steiner

Sonntag, 25. April – 15.30 Uhr und 17.00 Uhr, St.-Bernhard-Kirche

Eigene Kompostionen, Lieder und Gedichte

Vom Mond aus gesehen erscheint unsere Erde als blaue Murmel. Ihr Anblick rührt Herz und Hirn an und führt uns vor Augen, wie kostbar unser Planet ist. Was machen wir hier auf ihr, die wir doch in Wahrheit ganz klein sind, von permanenter Überschätzung von uns selbst bedroht.
Ein Abend mit feinsinnigen Kompositionen und Texten rund um das Thema Erde und wie wir unsere Zeit auf ihr verbringen – als Liebende, als Kriegführende, als  Lügende, als Wahrheitssuchende –  offenbart uns die Musikerin und Autorin Akampita Steiner. Minimalmusik, Chanson, Folklore, Orient sind die Elemente, aus denen die aus der Klassik kommende Gitarristin mit dunkel-samtener Chansonstimme ihre eindrucksvollen Abende webt. Ihre Texte bestehen aus einer Mischung aus Unmittelbarkeit und genauen Beobachtungen, die das menschliche Handeln enttarnen. Die Hinzunahme exotischer Instrumente verführt die ZuhörerInnen in einen Zauberwald aus musikpoetischen Welten.

Akampita Steiner ist Sängerin und Gitarristin. 1969 in Detmold geboren, wuchs sie mit Musik, Tanz und Theater auf. Sie lernte klassische Gitarre bei Uli Bögershausen und Reinhold Westerheide und belegte Meisterkurse bei Johannes Tonio Kreusch.  Obertongesang erlernte sie bei Reinhard Schimmelpfeng, einem Schüler Michael Vetters. Es erfolgten Studienreisen zu der polyphonen Musik Korsikas, die ihre Musik nachhaltig beeinflussen.
„Diese Mischung aus Klarheit und Wärme! Die tiefgehenden Klänge!
Die humanen Gedanken!“ Rüdiger Oppermann 2/2013
„Bewegend“ und „suggestiv“. Roger Willemsen 12/2014
„Sehr stimmungsvoll.“ Peter Finger 04/ 2015
Akampita Steiner hat in der Textsammlung der Autorin und Herausgeberin Maria Braig Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen im Verlag 2.0 einen Beitrag zum Thema veröffentlicht.
Im Oktober 2018 kam ihr Buch Himmel-Erde-Hölle, ISBN 1723864242,  heraus, welches sich mit dem Thema Diktatur in Familie, wie in Staatsformen poetisch auseinandersetzt.
Mit dem 2017 gekürten Hermann-Kesten-Preisträger Thomas B. Schumann mit seinem Verlag für Exilliteratur edition memoria und dazugehöriger Kunstsammlung arbeitet Akampita Steiner immer wieder zusammen, wie sie es in der Vergangenheit mit dem verstorbenen Professor Arno Klönne tat, dessen aufklärerisches Engagement dem Frieden galt.
Aufgrund der coronabedingten Sitzplatzreduzierung wird das Konzert am selben Tag zweimal – um 15.30 Uhr sowie um 17.00 Uhr – angeboten.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
Bitte melden Sie sich über unsere Seite „Aktuellen Gottesdienste“ an.

16. Mai: Kirchenmusikalische Andacht

Sonntag, 16. Mai, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche
Anja Bareither – Trompete
Thomas Stählker – Trompete
Sabrina Blüthmann – Orgel

In dieser kirchenmusikalischen Andacht gibt es Musik für Orgel und zwei Trompeten zu hören. Auch das ist eine Kombination, die wir in der St. Nikolaus-Kirche noch nicht gehört haben. Diese sicherlich festliche Instrumenten-Paarung passt gut zum Marienmonat Mai. Auf dem Programm stehen Werke von Weiner, Franceschini, Ebn, Vivaldi u.a..

Anja Bareither, Jahrgang 1970, wuchs im Münsterland auf und besuchte ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Seit 1991 lebt sie in Münster.
Von 1989-1995 studierte sie Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster. Neben dem Hauptfachunterricht an der Trompete bei Albrecht Eichberger studierte sie auch Jazzimprovisation bei Wolfgang Bleibel. Nach ihrem ersten Studium arbeitete sie an verschiedenen Musikschulen der Region, in Orchestern und Bands. Zu erwähnen sind die Bühnenmusik an den Städtischen Bühnen Münster und das Kourion-Orchester Münster. Es schloss sich ein zweites Studium an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster an, welches sie mit der „künstlerischen Reifeprüfung“ abschloss.  Ergänzend besuchte Anja Bareither verschiedene Workshops zur Jazz-improvisation und BigBand bei Prof. Hans Peter Salentin (Würzburg). Sie ist bis heute als Musiklehrerin und Trompeterin in und um Münster tätig.

Sabrina Blüthmann legte 2003 das Kirchenmusik-C-Examen ab. Von 2005-2013 folgte das Studium der Kirchenmusik in Freiburg. 2010 absolvierte sie das B-Examen (Orgel bei Prof. K. Schnorr), 2013 das A-Examen (Orgel bei Prof. H. Deutsch). Bis 2014 schloß sich das Auf­baustudium „Advanced studies“ im Fach Orgel, ebenfalls bei Prof. H. Deutsch, an. Bereits von 2002 war sie nebenamtlich als Chorleiterin und Organistin in Friesenheim-Schuttern und Friesenheim-Oberweier tätig. Seit Juli 2014 ist sie hauptamtliche Kirchenmusikerin an St. Marien und St. Josef in Münster-Kinderhaus. Darüber hinaus ist sie sowohl in Konzerten als Organistin, als auch mit dem Kourion-Orchester Münster als Cembalistin tätig.

Der gebürtige Warendorfer Trompeter Thomas Stählker studierte Trom­pete bei Albrecht Eichberger an der Musikhochschule in Münster und erweiterte seine Studien u.a. bei Konradin Groth (Berlin) und Friede­mann Immer (Köln). Er widmet sich der Kombination Trompete / Orgel (CD-Einspielung bei Organum Classics) und der Interpretation alter Musik auf historischen Instrumenten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil seiner Arbeit liegt im instrumental- und sonderpädagogischen Bereich. Seit 2005 hat er einen Lehrauftrag für Trompete an der Musikhoch­schule in Münster und ist seit 2008 Stiftstrompeter der Pfarrei Sankt Mauritz in Münster.

Fronleichnam 3. Juni: Festliche Barockmusik

„Herr, wenn ich dich nur hab“ Festliche Barockmusik für Sopran Barockcello
Donnerstag (Fronleichnam),  den 03.06.  18.00 Uhr St.-Nikolaus-Kirche

Jana Czekanowski-Frankmar (Berlin) – Sopran
Ludwig Frankmar (Berlin) – Cello

Das zweite Mal zu Gast in dieser wunderbaren  instrumentalen Kombination sind Jana und Ludwig Frankmar. Quasi zwei „Instrumente“ mit warmen Klang und singender Stimme. Zu hören sein werden Werke von Bach, Telemann und anderen.

Jana Czekanowski-Frankmar wurde in Bad Saarow-Pieskow geboren und er­hielt mit 11 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Sie studierte Gesan an der Universität der Künste Berlin bei Inge Uibel-Fischer sowie Kirchenmusik. Regelmä­ßig singt sie solistisch in verschiedenen Ensembles, in Kantaten und Oratorien. Ihr Schwerpunkt ist die Barockmusik und die Liedinterpretation. Seit 2009 ist sie Kirchenmusike­rin der Dietrich- Bonhoeffer-Kirchengemeine in Berlin- Lankwitz.

Ludwig Frankmar (*Falun 1960) stammt aus einer schwedischen Kir­chenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er als Orchestermusiker an der Barcelona Oper und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga an der Musik-Akademie Basel, als Solocellist der Camerata Bern. Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst v.a. mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Neben Solokonzer­ten, zum großen Teil in deutschen Kirchen, arbeitet er auch mit anderen Barockmusikern zusammen.

13. Juni: „A due II“ – Konzert zum 2. Orgeltag Westfalen

Sonntag, 13. Juni 18:00 Uhr St. Nikolaus-Kirche

Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel
Thorsten Schwarte – Orgel

2021 ist die Orgel „Instrument des Jahres“! Anlässlich des 2. Orgeltages Westfalen soll sie daher gebührend gewürdigt und zum Klingen gebracht werden. Auch die Kirchenmusiker Thorsten Schwarte und Felix Bräuer, als nun schon eingespieltes Organisten-Duo, möchten mit ihrem neuen Programm zu vier Händen und vier Füßen ein musikalisches Jubiläumsfeuerwerk zünden und die Ott-Orgel der St.-Nikolaus-Kirche in all ihren Facetten präsentieren. Dabei erklingen neben Werken aus der Renaissance und Barock auch humorvolle Klänge, Bekanntes und Seltenes sowie auch neue Kompositionen von Felix Bräuer

VORANKÜNDIGUNG: Uraufführung

Oratorium „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer

  •   Annette Richter-Westermann – Sopran
  •   Katharina Poell-Scharpenberg – Alt
  •   Thorsten Schwarte – Bass
  •   Renate Bacher – Flöte
  •   Sebastian Pietsch – Cello
  •   Felix Bräuer – Piano
  •   Vokalensemble TonArt – Ltg. Thorsten Schwarte

Die für Advent 2020 geplante Uraufführung des Oratoriums „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer mit dem Vokalensemble TonArt musste aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen leider abgesagt werden. Dennoch bleiben wir zuversichtlich, dass wir diese Uraufführung  bald „nachholen“ können, sofern wieder Proben und Konzerte für so ein Werk problemlos möglich sind.

Das Oratorium von Felix Bräuer umschreibt musikalisch-modern die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe. In diesem Oratorium verbinden sich Jazz und Pop mit klassischen Stilen und Formen. Besetzt lediglich durch Klavier, Flöte und Cello sowie Chor und Solisten. Textliche Grundlage bilden Gedichte und Gedanken von Heinrich Bone und Thorsten Schwarte sowie Texte aus der Heiligen Schrift.

Es erwartet die Zuhörer eine emotionale und prägende Komposition, die zu Herzen geht, und gleichzeitig ein Novum in der Musikliteratur ist.

Wann endgültig die Aufführung stattfindet, wird rechtzeitig über die Kirchgemeinde St. Nikolaus und die Presse bekannt gegeben. Geplant ist die Aufführung Ende Juni/Anfang Juli. Dazu aber jetzt schon herzliche Einladung!

Vergangene Konzerte

14. März: Kirchenmusikalische Andacht zum Sonntag „Laetare“

Sonntag, 14. März um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche:

– Tom Kessler – Bassbariton (Hamburg), Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel, Klavier Zwei prädestinierende Kompositionen der Fastenzeit bilden den Kern dieser ersten kirchenmusikalischen Andacht am So., 14. März um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche: die Psalmkantate „De profundis“ („Aus der Tiefe“) des norddeutschen Barockkomponisten Nicolaus Bruhns (1665-1697) und das „Stabat mater“ („Christ Mutter stand mit Schmerzen“) von Felix Bräuer. Beide Werke stehen in der Besetzung für Basssolist und instrumentaler Begleitung.

Bitte melden Sie sich an

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21. März: Musikalisch gestalteter Bußgottesdienst

Sonntag 21. März 17 Uhr St.-Bernhard-Kirche

Philipp Nicolai und die Bewältigung der Pest in Liedern

Pfarrer Klaus Wirth – Leitung

Guido Neumann – Saxophon

Arne Tigges – Harmonium

Als Philipp Nicolai 1596 eine Stelle als protestantischer Pfarrer in Unna antrat, grassierte dort die Pest. Aus Dankbarkeit für das abflauen der Seuche schuf Nicolai 1599 die Lieder Wie schön leuchtet der Morgenstern und „Wachet auf“, ruft uns die Stimme. Mit ihren Texten und Melodien laden sie uns zur Begegnung mit Gott ein.

Bitte melden Sie sich an .

Kirchenmusikalische Andacht im Advent

Sonntag 13. Dezember 2020 18 Uhr

St.-Nikolaus-Kirche Wolbeck und im Livestream

Mit Musik für Gesang und Orgel, Orgel solo sowie Orgel zu vier Händen

Thorsten Schwarte und Felix Bräuer

Da die Uraufführung des Oratorium Glaube, Hoffnung Liebe am 13 Dezember leider verschoben werden muss, laden wir herzlich zu einer weiteren kirchenmusikalischen Andacht ein, am Sonntag 13. Dezember um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche und im Livestraem.

Diese Andacht wird Live über unseren Youtube-Kanal übertragen

Verschoben: 13. Dezember: Uraufführung des Oratorium: Glaube, Hoffnung, Liebe

Sonntag, 13. Dezember, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Oratorium von Felix Bräuer

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Alt
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Renate Bacher – Flöte
  • Sebastian Pietsch – Cello
  • Felix Bräuer – Piano
  • Vokalensemble TonArt – Ltg. Thorsten Schwarte

Nach längerer Pause ist nun auch das Vokalensemble TonArt wieder konzertant zu hören – und dies gleich mit einer Uraufführung! Das Oratorium „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer, welches er extra für das Vokalensemble TonArt komponiert hat, umschreibt musikalisch und modern die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe. In diesem Oratorium verbinden sich Jazz und Pop mit klassischen Stilen und Formen. Besetzt lediglich durch Klavier, Flöte, Cello und Cajon sowie Chor und Solisten. Textliche Grundlage bilden Gedichte und Gedanken von Heinrich Bone und Thorsten Schwarte sowie Texte aus der Heiligen Schrift. Es erwartet die Zuhörer eine emotionale und prägende Komposition, die zu Herzen geht, und gleichzeitig ein Novum in der Musikliteratur ist.

Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zu diesem besonderen Konzert zu ermöglichen, werden zwei Aufführungstermine am selben Tag angeboten. Herzliche Einladung!

6. September: Der Herr ist mein Hirte

6. September, 18 Uhr, St.-Nikolaus-Kirche

Zum nachhören

Die erste kirchenmusikalische Vesper im 2. Halbjahr gestalten die beiden Musiker Julia Maria Kim und Sebastian Pietsch. Hierbei ist besonders das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Instrumenten und Stimmen und die unterschiedlichen Kombinationen, die hieraus entstehen, besonders spannend. Ob Orgel und Cello, ob Gesang und Orgel, Cello Solo, Musik für zwei Celli – in den unterschiedlichsten Besetzungen wird diese kirchenmusikalische Vesper abwechslungsreiche Klangbilder und musikalische Stücke präsentieren. Dabei mag die Form der kirchenmusikalischen Vesper und nicht zuletzt die Freundschaft
der beiden Ausführenden für eine intensive
Atmosphäre sorgen.

Julia Maria Kim wurde 1996 in Paderborn geboren. Schon in früher
Kindheit erhielt sie Cellounterricht an der Städtischen Musikschule, später auch Klavier-, Gehörbildungs und Musiktheorieunterricht. Sie ist mehrfache Preisträgerin beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Seit 2015 studiert Julia Kim Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit Beginn ihres Studiums ist sie Mitglied im Studentenorchester Münster und ist Mitglied verschiedenster Kammermusikensembles. Darüber hinaus ist sie Kantorin an den Kirchen St. Lamberti und an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii. Sebastian Pietsch wurde 1997 in Mainz geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Münster im Jahre 2003 erhielt er seinen ersten Cellounterricht an der Musikschule Wolbeck, ehe er an die Westfälische Schule für Musik in Münster zu Frieder Lenz wechselte. Dort erhielt er auch bald seinen ersten Klavierunterricht. Seit 2017 studiert Sebastian Pietsch Schulmusik (Musikhochschule Münster)
und katholische Theologie (Katholisch-Theologisch-Fakultät) an der Westfälischen Wilhelms-Universität und ist Mitglied im Studentenorchester Münster. Von 2017 –2019 absolvierte er erfolgreich das C-Examen Kirchenmusik an der bischöflichen Kirchenmusikschule Münster und wurde in dieser Zeit von Thorsten Schwarte an der Orgel unterrichtet. Pietsch ist Organist an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii Münster.

4. Oktober: God so loved the world

Englische Vokal- und Orgelmusik

Sonntag, 4. Oktober, 18.00 Uhr St.-Nikolaus-Kirche

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Mezzosopran
  • Kosta Zimnol – Tenor
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Felix Bräuer – Orgel, Klavier
Konzert am 4. Oktober unter Corona-Bedingungen

22. November: Kirchenmusikalische Vesper Gaudeamus

Sonntag, 22. November, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Kirchenmusikalische Vesper
Schola St. Nikolaus – Ltg. Thorsten Schwarte
Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel

In Form einer kirchenmusikalischen Vesper tritt die Schola St. Nikolaus in einen Dialog mit der Orgel. Ob im Magnificat oder in der marianischen Antiphon – gesungene und instrumentale Verse wechseln sich ab und bilden ein reizvolles Wechselspiel miteinander. Als Uraufführung
wird auch die Missa brevis für Orgel solo und Schola von Felix Bräuer zu hören sein. Felix Bräuer ist in unserer Gemeinde kein Unbekannter mehr und ein gern gesehener Gast.

Zu seiner Missa brevis schreibt er: Die Missa brevis für Orgel und Schola ist meine 10. Messkomposition und erklingt in diesem Konzert zum ersten Mal. Sie ist in Form einer „Orgelmesse“ geschrieben, basierend auf der alten Tradition, dass auch Teile des Propriums rein instrumental musiziert wurden. So stehen sich groß angelegte Orgelsoli (Introitus, Offertorium und Communio) mit teilweise freien, gregorianisch anmutenden Melodien, dem einstimmig gesungenen und dezent begleiteten Ordinarium der Schola (Kyrie, Sanctus und Agnus Dei) gegenüber. Entsprechend ihrer Konzeption verzichtet diese Messe auf das Gloria sowie ein Postludium. Felix Bräuer und die Schola St. Nikolaus werden in dieser Vesper am Abend des Christkönigsonntags das alte Kirchenjahr verabschieden.
Felix Bräuer studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden u.a. bei Thomas Lennartz und Kreuzorganist Holger Gehring. Bisher war er als Organist und kirchenmusikalischer
Assistent in der katholischen Domgemeinde St. Petri zu Bautzen und 2014/15 als Interimsorganist an der Dresdener Kathedrale tätig. Derzeit ist Felix Bräuer Organist an der Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern Panschwitz-Kuckau. Ergänzend dazu unterrichtet er künstlerisches und liturgisches Orgelspiel, konzertiert in ganz Deutschland und ist vor allem als Komponist tätig. 2012 gewann er beim 2. Sorbischen Kompositionswettbewerb in Bautzen den 1. und 2. Preis, 2017/18 wurde ihm die 10. Auftragskomposition zum „Lausitzer Musiksommer“ zuteil.

Abgesagt: 8. November: Orgelkonzert – Charakterstücke von Josef Rheinberger

Sonntag, 8. November 2020, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr – St.-Bernhard-Kirche

Arne Tigges – Orgel

Aufgrund der zur Zeit eingeschränkten Sitzmöglichkeiten in der St.-Bernhard-Kirche machte es nicht viel Sinn, das zunächst geplante Konzert durchzuführen, da für die zu erwartende Besucherzahl wahrscheinlich nicht genügend Plätze vorhanden gewesen wären. Damit es aber demnächst wieder Konzerte in größerer Besetzung geben kann, kam die Idee auf, statt dessen ein Solokonzert zu veranstalten, in welchem für künftige größere Projekte gesammelt wird. Um auf Grund des begrenzten Platzes möglichst vielen Interessierten den Konzertbesuch zu ermöglichen, wird es am selben Tag um 15.00 Uhr und um 16.30 Uhr angeboten.

Der liechtensteinische Komponist Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) gehörte zu seinen Lebzeiten zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und war zugleich einer der bedeutendsten Musiklehrer seiner Zeit – vor allem als Professor am Münchner Konservatorium, u. a. mit den Schülern Max Bruch, Engelbert Humperdinck, Richard Strauss sowie dem US-Amerikaner Horatio William Parker. Seine Charakterstücke, op. 156, wurden 1888 veröffentlicht. Die Überschriften der einzelnen Stücke nehmen teilweise Bezug auf die Form – wie Praeludium oder Passacaglia, geben oft aber auch ein nicht formgebundenes Thema – wie Romanze oder Vision – an. Arne Tigges wird
an der Fleiter-Orgel in St. Bernhard diese wunderbare Sammlung von Orgelstücken zu Gehör bringen. Arne Tigges, Jg. 1971, absolvierte an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, von 1991 – 1996
ein Studium der Instrumentalpädagogik (Hauptfach Kontrabass bei Matthias Bonitz) und ebenda von 1999 – 2003 ein Studium der Kirchenmusik mit Abschluss BExamen (Hauptfach Orgel bei Heinrich Korte, Bernhard Buttmann und Tomasz A. Nowak sowie Hauptfach Orgelimprovisation bei Ansgar Wallenhorst und Tomasz A. Nowak); seit 2003 ist er an der St.-Bernhard-Kirche als Kirchenmusiker tätig.
Der Eintritt ist frei – am Ausgang wird für die Kirchenmusik in St. Bernhard, besonders für das ursprünglich geplante Konzert für Singstimme, Flöte, Klarinette, Violoncello und Harmonium gesammelt.


Das neue kirchenmusikalische Programm in St. Nikolaus sollte bereits Ende Januar 2020 mit englischer Vokalmusik starten. Dieses Konzert musste leider kurzfristig abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, es jetzt nachholen zu können. Unter dem Titel „God so loved the world” wird eine große Bandbreite unterschiedlicher Chormusik aus England zu hören sein. Von Renaissance und Barock über Romantik bis hin zur Moderne werden unterschiedliche Werke englischer Komponisten dargeboten. Dabei werden die Stücke von einem Solistenquartett vorgetragen, das dieser Musik nochmal einen ganz eigenen, innigen Charakter verleiht. Felix Bräuer aus Bautzen, der bereits regelmäßig sein musikalisches Können in der St.-Nikolaus-Kirche dargestellt hat, wird zu den Chorwerken passende Stücke der englischen Orgelliteratur spielen und durch seine hohe Kunst wieder alle Facetten der Orgel in St. Nikolaus hörbar machen. Herzliche Einladung!

Kontakt:

Kirchenmusiker und Sakristane

Thorsten Schwarte

Kirchenmusiker

St.-Nikolaus-Kirche, St.-Ida-Kirche, St.-Agatha-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Siegfried Schlepphorst

Sakristan

St.-Ida-Kirche & St.-Nikolaus-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Arne Tigges

Kirchenmusiker und Sakristan

St.-Bernhard-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Monika Pohl

Sakristanin

St.-Agatha-Kirche

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