Konzerte und Andachten


Vortrag am 24. März um 17 Uhr im Pfarrheim St. Agatha

300 Jahre Bachs Johannes-Passion – Ein musik-theologischer Vortrag

Johann Sebastian Bachs Passionen zählen zu den meistgespielten Werken der Kirchenmusik. Seine Johannespassion – vor genau 300 Jahren in Leipzig uraufgeführt – sticht durch ihre Dramatik, Emotionalität  und die Tatsache, dass Bach sie  zeitlebens ausgebessert, verändert und umgearbeitet hat (es gibt vier Fassungen!), besonders hervor. Es ist vollbracht! Felix Bräuer bringt in einem spannenden Vortrag zu musikalischen und theologischen Hintergründen der Johannespassion Einblick in die Kompositionsweise Bachs zwischen Glauben, Wort, Vorschriften der Obrigkeit, Aufführungsverboten und ganz viel Musik. Beginn um 17 Uhr im Pfarrheim St. Agatha. Referent – Felix Bräuer.

Vergangene Konzerte

Kirchenmusikalische Andacht am Sonntag, den 10. März

Die erste kirchenmusikalische Andacht dieses Jahres wird erstmalig gestaltet von der Schola St. Nikolaus. Mit Gregorianik zur Fastenzeit, Taizé-Gesängen und Texten sowie Orgelmusik bietet diese Andacht in bewährter Weise Möglichkeit zum Innehalten, Hinhören und eigenem Gebet.

Beginn ist um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche. Felix Bräuer – Orgel, Thorsten Schwarte –Leitung.

Konzert mit Musik von Akampita Steiner

Vom träumenden Leben und dem Leben das träumt – Zu einem musikpoetischen Nachmittag mit Musik von Akampita Steiner zu eigenen Worten sowie Gedichten von Christian Morgenstern, Fjodor Dostojewski, Wolfgang Borchert, Sophie Scholl u. a. ist die Gemeinde am Sonntag, den 3. März 2024 um 16 Uhr in die St.-Bernhard-Kirche eingeladen. Akampita Steiner will sowohl mit ihrem Gesang, der klassischen Gitarre und exotischen Instrumenten die Zuhörenden in eine Welt voll Poesie und Klang entrücken!

Konzert mit dem Bläserensemble „ Ventissimo“

Am Sonntag, den 3. März 2024 um 17 Uhr haben wir mit dem Bläserensemble „ Ventissimo“ aus Münster eine ganz besondere Orchesterformation in unserer St.-Nikolaus-Kirche zu Gast: Während das klassische Blasorchester  mit Holz- und Blechbläsern besetzt ist, sind bei  „Ventissimo“  ausschließlich Holzblasinstrumente wie Oboe, Klarinette, Fagott, Flöte und Saxophon in verschiedenen Stimmlagen zu hören. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Holzblasinstrumente wird ein besonders ausdrucksstarker und warmer Klang erzeugt. Da die Besetzung ausschließlich mit Holzbläsern selten und daher kaum Literatur vorhanden ist, müssen die Werke jeweils eigens für das Orchester arrangiert werden. „Ventissimo“ besteht aus mehr als 30 Musikerinnen und Musikern, die seit vielen Jahren mit großer Freude und Leidenschaft zusammen musizieren. Das Orchester wird seit 2015 von Taulant Haxhikadrija geleitet. Das für das diesjährige Konzert ausgewählte Programm bietet eine bunte Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Musikstücken: Gespielt werden Werke von Joachim Raff, Hiroki Takahashi, Antonin Dvorak, Jerry Brubaker, Richard Strauss und Johannes Brahms.

Konzert für Sopran, Violine und Orgel
Auf dem Programm dieses Konzertes stehen Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750), Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) u. a. Es wirken mit: Anja Osterkemper, freischaffende Sängerin und Kirchenmusikerin in Bergkamen mit besonderem Schwerpunkt im Lied- und Oratoriengesang, Daniela Mickail, Violistin, als Musiklehrerin an der Musikschule der Stadt Hamm sowie in Kammermusikensembles und Orchestern aktiv, und Thorsten Fabrizi, Kirchenmusiker aus dem Raum Magdeburg mit besonderem Interesse für Klavierkammermusik und Liedbegleitung. Das Konzert beginnt am So., 18. Feb. um 17 Uhr in der St.-Bernhard-Kirche. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Konzert am Sonntag, 14. Januar 2024 um 17 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche.

Komm du Heiland aller Welt

Kirchenmusikalische Andacht

Felix Bräuer – Orgel

Vokalensemble TonArt

Thorsten Schwarte – Leitung

In der musikalischen Andacht im Advent soll in diesem Jahr der Choral „Komm du Heiland aller Welt“ beleuchtet werden. Unterschiedlichste Orgelwerke verschiedener Komponisten von Bach bis Bräuer werden facettenreiche „Hörwinkel“ auf diesen bekannten Choral der Adventszeit bieten. Zudem wird das Vokalensemble TonArt verschiedene, thematisch bezogene Chorstücke vortragen. Das Warten auf den kommenden Heiland wird in dieser Andacht musikalisch zum Innehalten einladen. Texte und Gebete bieten Gelegenheit zur gemeinsamen Besinnung. Beginn ist am So., 3. Dez. um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche.

Konzert für Orgel und Trompete
Trumpet Tune
Anja Bareither – Trompete
Thorsten Schwarte – Orgel
Nach längerer Zeit gibt es wieder ein Konzert für Orgel und Trompete. Zu hören sein werden verschiedenste Werke aus den unterschiedlichsten Epochen. Neben „der Trompete“ werden dabei auch andere Instrumente wie Piccolo-Trompete oder Flügelhorn zum Einsatz kommen. Festliche und besinnliche Stücke wechseln sich ab. Nach Werken von Händel, Purcell,
Telemann und Fitzgerald wird es auch eine Uraufführung eine Stückes vom
„Wolbecker Organisten“ Felix Bräuer geben. Herzliche Einladung zu dieser
festlichen Musik. Beginn ist am 19. November um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche.

Das Gospelrequiem „Deep River“ von Christoph Hauschild ist polystilistisch komponiert, Hauschild verknüpft originell Gospels und Spirituals mit den alten gregorianischen Melodien des Requiems sowie mit Chorälen. Ergreifende ruhige Passagen („In paradisum“) wechseln sich ab mit aufwühlenden Abschnitten („Dies irae“), das Werk orientiert sich aber streng an dem seit Jahrhunderten überlieferten Aufbau der Totenmesse. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Finanzierung des Konzertes wird herzlich gebeten.

Kirchenmusikalisches Programm


Konzert am Sonntag, 27. August 2023 um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche

Konzert für Flöte und Cembalo

Gary Woolf – Flöte

Felix Bräuer – Cembalo

Cembalo und Flöte, diese Kombination kennt man vor allem in der Barockmusik. Dass aber auch Musik des 20. und 21. Jahrhunderts in dieser Besetzung Ihren ganz besonderen Reiz entfaltet, beweisen die beiden Musiker Felix Bräuer und Gary Woolf. Barocke Sonaten von Willem de Fesch und Georg Friedrich Händel sowie Werke von Bach und Telemann treffen auf abendliche Klänge von Graham Fitkin, Carson Cooman und Heinz Both. Außerdem erklingen auch wieder zwei Kompositionen von Felix Bräuer, darunter eine Uraufführung. Zudem werden beide Musiker auch jeweils solistisch in Aktion treten.

Der Eintritt ist frei.

Orgelkonzert am 18. Juni 2023

18 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche –  Orgelkonzert; Tobias Naumann, Thisted – Dänemark; Quasi unter der Rubrik „das besondere Konzert“ gibt es an diesem Abend „Orgelmusik aus Dänemark“. Während eines Ferienaufenthaltes in Dänemark entstand der Kontakt zwischen den Musikern Tobias Naumann, Felix Bräuer und Thorsten Schwarte. Daraus entstanden gegenseitige Konzerteinladungen. Wir freuen uns sehr, dass Tobias Naumann den langen Weg auf sich nimmt und uns mit seinem musikalischen Können bereichern wird. Er wird Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, Felix Bräuer, Johann Ludwig Krebs, Antonio Diana, Theodore Dubois und dänischen Komponist.

„In einem Atem“; trio in un fiato;  Konzert für Flöte, Orgel und Schlaginstrumente; Mariia Kostina – Flöte; Oksana Shnit – Orgel und Schlaginstrumente; Günther Wiesemann – Orgel und Schlaginstrumente; Trio in un fiato („in einem Atem“). In dieser Trioformation werden Instrumente aus drei Instrumentalgruppen einbezogen (Blasinstrument, Tasten und Schlaginstrumente) und es agieren Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Generationen, in einem Atem, dem Atem einer zu bewahrenden und bewahrenswerten Welt. Dabei kommen Flöte, Klavier (Orgel, Cembalo) und ein breit gefächertes Perkussionsinstrumentarium in Werken aus unterschiedlichsten Epochen zum Einsatz. Das kontinuierlich erweiterte Repertoire reicht dabei vom frühen Barock bis zur Gegenwart.


Belcanto e Cembalo

Katrin Pehla-Döring (Weinböhla) – Sopran
Felix Bräuer (Bautzen/Münster) – Cembalo

Der letzte Frühlingsabend im April mit Musik für Herz und Sinne gehört: dem Belcanto (= Schöngesang). Es werden, neben dem berühmten und berührenden „Lascia ch’io pianga“ von Georg Friedrich Händel, Arien von Henry Purcell, Antonio Vivaldi u.a. erklingen. Ergänzt werden die vokalen Darbietungen durch Kompositionen für Cembalo solo von Bach, Fiocco u.a. Freuen Sie sich auf zarte Klänge bei abendlicher Stimmung in wunderbarer Kombination von sakralem Bau und weltlichen Gesängen von Liebe und Leid …

Wie schön leuchtet der Morgenstern
Musikalische Andacht am Sonntag, 11. Dezember um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche

Felix Bräuer – Orgel; Thorsten Schwarte – Orgel, Gesang; Am Gaudete-Sonntag soll, wie schon in der Adventszeit des vergangenen Jahres, auch in diesem Jahr ein Choral besonders beleuchtet werden. In unterschiedlichen Vertonungen, in Texten und Lesung wird der Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ vorgestellt. Dabei stehen entsprechende Orgelwerke im Vordergrund. Aber auch vierhändige Orgelmusik und Gesang werden diesen wunderbaren Choral in ganz unterschiedlichen Facetten zum Klingen bringen. Herzliche Einladung zu einer besonderen Stunde des Innehaltens in der Adventszeit.

Das besondere Konzert – Sorbische Orgelmusik – Felix Bräuer – Orgel
Um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche, Die Sorben sind ein seit dem 8. Jahrhundert in der Lausitz beheimatetes slawisches Volk und in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt. Vor allem in der Oberlausitz ist zweisprachige Folklore, Brauchtum und Leben noch heute erlebbar. Auch die sorbische Musik ist reich an Schätzen, nicht nur im Volkslied, sondern auch im klassischen Bereich: Chorwerke, Oratorien und auch Orgelmusik. Der in Wolbeck schon bekannte Kirchenmusiker und Komponist Felix Bräuer ist einer von ihnen und widmet seinen Wurzeln nun ein besonderes Konzertprogramm: Ausschließlich sorbische Komponisten und Komponisten, welche sich mit sorbischer Musik auseinandergesetzt haben. So erklingen Werke von Korla Awgust Kocor/Karl August Katzer (1822 – 1904) – dessen 200. Geburtstag dieses Jahr gedacht wird –, Jan Pawol/ Nagel/Jan Paul Nagel (1934 – 1997), Detlef Kobjela (1944 – 2018), Jan Cyzˇ/Johannes Ziesche (1955), Daniel Matik/Mattick (2000) und Eigenkompositionen von Felix Bräuer sowie Werke des Münsteraner Kirchenmusikers Thorsten Schwarte
(1970) und des amerikanischen Komponisten Carson Cooman (1982). Freuen Sie sich auf ein spannendes und interessantes Orgelkonzert, voller Raritäten und ganz besonderer Höratmosphäre.

Wir waren nie fort – Solokonzert mit Akampita Steiner

2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Musik verbindet Töne, Wörter, Kulturen, Menschen. Die jüdische Musik ist Jahrtausende alt und schon lange mit anderen Kulturen verschmolzen.

Akampita Steiner beginnt ihren Liederabend mit überlieferter Musik: einem sephardischen Lied aus Andalusien, vor der Vertreibung durch Isabella und Ferdinand, hin zu einem Tanz, über Klezmer und Musik zum Schabbat. Die schillernd musikalische Reise besucht die Poesie des 20. Jahrhunderts von Alfred Mombert, Erich Mühsam und Else Lasker-Schüler, deren Gedichte von der Sängerin vertont wurden. Musik von Kurt Weill und Friedrich Hollaender erklingt und erzählt von den Bedingungen des Lebens und von der Liebe.

Ein Konzert, um die Schönheit von Melodien und Poesie zu feiern, die unsere Welt bereichern.

Instrumente: Gitarre, Gesang, Flöten, Monochord, Obertongesang, Rezitation und Shrutibox.

Das Konzert beginnt am  So., 4. Sept. um 17 Uhr in der St.-Bernhard-Kirche. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

Informationen zum Orgelkonzert

Der liechtensteinische Komponist Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) gehörte zu seinen Lebzeiten zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und war zugleich einer der bedeutendsten Musiklehrer seiner Zeit – vor allem als Professor am Münchner Konservatorium, u.a. mit den Schülern Max Bruch, Engelbert 6 Humperdinck, Richard Strauss sowie dem US-Amerikaner Horatio William Parker. Seine Charakterstücke, op. 156, wurden 1888 veröffentlicht. Die Überschriften der einzelnen Stücke nehmen teilweise Bezug auf die Form – wie Praeludium oder Passacaglia, geben oft aber auch ein nicht formgebundenes Thema – wie Romanze oder Vision – an. Arne Tigges wird diese wunderbare Sammlung von Orgelstücken an der Ott-Orgel der St. Nikolaus-Kirche zu Gehör bringen.

Arne Tigges, Jg. 1971, absolvierte an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, von 1991 – 1996 ein Studium der Instrumentalpädagogik (Hauptfach Kontrabass bei Matthias Bonitz) und ebenda von 1999 – 2003 ein Studium der Kirchenmusik mit Abschluss B-Examen (Hauptfach Orgel bei Heinrich Korte, Bernhard Buttmann und Tomasz A. Nowak sowie Hauptfach Orgelimprovisation bei Ansgar Wallenhorst und Tomasz A. Nowak); seit 2003 ist er an der St.-Bernhard-Kirche als Kirchenmusiker tätig.

Der Besuch des Konzertes erfolgt unter den zum Termin gültigen Corona-Regeln. Bitte beachten Sie die dann aktuellen Infos im Publikandum, Vorankündigung, auf Plakaten und oder Homepage unserer Gemeinde.

Sonntag, 10. April – 18 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche Kirchenmusikalische Andacht, Thorsten Schwarte – Gesang Felix Bräuer – Orgel und Begleitung „Miserere mei – Erbarm‘ dich meiner“ – der bekannte Psalm 51 – ist das Thema der ersten kirchenmusikalischen Andacht in diesem Jahr. In nun schon bewährter Weise gestalten diese Thorsten Schwarte und Felix Bräuer gemeinsam mit Orgelmusik und Gesang. Im Mittelpunkt stehen dabei Bearbeitungen des bekannten „Miserere“ von Gregorio Allegri (1582 – 1652) und Werke von Johann Sebastian Bach. Innehalten, hören, beten. Herzliche Einladung.

Eine Reservierung ist nicht mehr möglich.

Kirchenmusikalische Andacht
Unter dem Titel "Herzliebster Jesu" findet am Sonntag, 3. April 2022 um  18 Uhr in der St. Nikolaus Kirche eine kirchenmusikmusikalische Andacht für Flöte - Renate Bacher (Greven) und Orgel - Thorsten Schwarte statt. Am Passionssonntag sollen Musik für Flöte und Orgel sowie Texte, Gebete und Gedankenanstöße zum Innehalten anregen und eine Stunde der Besinnung ermöglichen. Zu hören sein werden Werke von Bach, Händel, Fauré u.a. Den liturgischen Teil übernimmt Diakon Johannes Gröger.

Sonntag, 28. November 2021, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Kirchenmusikalische Vesper

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Felix Bräuer – Orgel
Thorsten Schwarte – Gesang, Orgel

Der Beginn der Adventszeit soll in dieser kirchenmusikalischen Vesper gefeiert werden. Musik, Gesang und Text sollen Raum und Zeit bieten, um inne zu halten, zur Ruhe zu kommen, sich bewusst auf die Adventszeit einzulassen und vorzubereiten. Unter dem Titel „Wachet auf ruft uns die Stimme“ – soll dieser Adventschoral besonders „beleuchtet“ werden. Herzliche Einladung zu dieser meditativen Andacht. Die musikalische Andacht findet unter den 3G Regeln statt. Eine Anmeldung ist auf Grund der begrenzten Platzzahl erbeten, aber nicht zwingend notwendig. Herzliche Einladung!

Sonntag, 21. November 2021, 17.00 Uhr – St. Bernhard-Kirche
Orgelkonzert
Charakterstücke von Josef Rheinberger
Arne Tigges – Orgel
Aufgrund der bis vor kurzem eingeschränkten Sitzmöglichkeiten in der St.-Bernhard-Kirche hat es nicht viel Sinn gemacht, ein größeres Konzert zu planen, solange für die zu erwartende Besucherzahl wahrscheinlich nicht genügend Plätze vorhanden sind. Damit es aber demnächst wieder Konzerte in größerer Besetzung geben kann, kam die Idee auf, ein Solokonzert zu veranstalten, in welchem für künftige größere Projekte gesammelt wird. Das bereits im letzten Jahr geplante Orgelkonzert mit Werken von Rheinberger musste coronabedingt abgesagt werden und wird jetzt nachgeholt. Der liechtensteinische Komponist Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) gehörte zu seinen Lebzeiten zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und
war zugleich einer der bedeutendsten Musiklehrer seiner Zeit – vor allem als Professor am Münchner Konservatorium, u. a. mit den Schülern Max Bruch, Engelbert Humperdinck, Richard Strauss sowie dem US-Amerikaner Horatio William Parker. Seine
Charakterstücke, op. 156, wurden 1888 veröffentlicht. Die Überschriften der einzelnen Stücke nehmen teilweise Bezug auf die Form – wie Praeludium oder Passacaglia, 10 geben oft aber auch ein nicht formgebundenes Thema – wie Romanze oder Vision – an. Arne Tigges wird diese wunderbare Sammlung von Orgelstücken an der Fleiter-Orgel der St.-Bernhard-Kirche zu Gehör
bringen.

Uraufführung am 7. November um 18 Uhr, St.-Nikolaus-Kirche

Oratorium „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer

  Annette Richter-Westermann – Sopran

  Katharina Poell-Scharpenberg – Alt

  Thorsten Schwarte – Bass

  Renate Bacher – Flöte

  Sebastian Pietsch – Cello

  Felix Bräuer – Piano

  Vokalensemble TonArt – Ltg. Thorsten Schwarte

Die für Advent 2020 geplante Uraufführung des Oratoriums „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer mit dem Vokalensemble TonArt musste aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen leider abgesagt werden. Nun laden wir für den 7. November ein.

Das Oratorium von Felix Bräuer umschreibt musikalisch-modern die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe. In diesem Oratorium verbinden sich Jazz und Pop mit klassischen Stilen und Formen. Besetzt lediglich durch Klavier, Flöte und Cello sowie Chor und Solisten. Textliche Grundlage bilden Gedichte und Gedanken von Heinrich Bone und Thorsten Schwarte sowie Texte aus der Heiligen Schrift.

Es erwartet die Zuhörer eine emotionale und prägende Komposition, die zu Herzen geht, und gleichzeitig ein Novum in der Musikliteratur ist. Ein Nachweis der 3 G’s muss mitgebracht werden.

Am So., 24. Okt. um 18 Uhr in der  St.-Nikolaus-Kirche laden wir ein zur Kirchenmusikalischen Andacht „AVE – Himmelsklang und Psalmengesang“ – Katrin Pehla-Doring (Weinbohla/Dresden) – Sopran; Felix Brauer (Bautzen/Munster) – Orgel

Unser Programm „AVE – Himmelsklang und Psalmengesang“ ist ein ca. einstündiges geistliches und ökumenisches Konzertprogramm für Sopran und Orgel (oder Klavier). Zentrale Rolle spielen Psalmvertonungen und Gebete aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne: Monteverdis jubelndes „Laudate“, Buxtehudes innig betrachtendes „Herr, wenn ich nur dich hab’“ und Bachs einfühlsames „Quia respexit“ bis hin zum berührenden „Ave Maria“ des zeitgenössischen Komponisten Micha⁄l Lorenc oder dem brillierenden „Confitemini Domino“ aus der Missa festiva von Felix Bräuer. Dazwischen erklingen passende instrumentale Solowerke. Seit 2018 präsentierten sie ihr Programm u.a. in der ev. Kirche in Leipzig-Baalsdorf, im Bischof-Benno-Haus Schmochtitz, im Dom St. Petri zu Bautzen sowie in der Peterskirche Görlitz und der Basilika des Klosters Wechselburg. Bitte reservieren Sie sich einen Platz unter 02506 8101119 oder über unsere Homepage.

Kirchenmusikalische Vesper

Kirchenmusikalische Andacht um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche; „MultiColore“, Das Saxophon-Quartett aus Dortmund; Thomas Haberkamp – Sopransaxophon, Ilona Haberkamp – Altsaxophon, Peter Sagurna – Tenorsaxophon, Ralf Kiwit – Baritonsaxophon; Das Dortmunder Saxophonquartett MultiColore, “eines der vielseitigsten Kammermusikensembles Deutschlands” (RuhrNachrichten), zählt zu jenen Formationen, die durch eine immens große stilistische Bandbreite beeindrucken. MultiColore meint die vielfarbene Welt der Saxophone, vom schmeichelnd samtenen Piano bis zum strahlenden Forte, vom schalmeiverwandten lyrischen Klang des Sopransaxophons zu den expressiv gesanglichen Linien des Altsaxophons, über den sonoren Sound des Tenor- bis zur satten Grundierung des Baritonsaxophons. In dieser Konstellation ein Novum und zum ersten Mal zu Gast in St. Nikolaus. Herzliche Einladung zur Musikalischen Andacht.

Konzert: Sonntag 5. September 17 Uhr:

Die blaue Murmel – Solokonzert mit Akampita Steiner

St.-Bernhard-Kirche angelmodde

Vom Mond aus gesehen erscheint unsere Erde als blaue Murmel. Ihr Anblick rührt Herz und Hirn an und führt uns vor Augen, wie kostbar unser Planet ist. Was machen wir hier auf ihr, die wir doch in Wahrheit ganz klein sind, von permanenter Überschätzung von uns selbst bedroht. Ein Abend mit feinsinnigen Kompositionen und Texten rund um das Thema Erde und wie wir unsere Zeit auf ihr verbringen – als Liebende, als Kriegführende, als Lügende, als Wahrheitssuchende – offenbart uns die Musikerin und Autorin Akampita Steiner. Minimalmusik, Chanson, Folklore, Orient sind die Elemente, aus denen die aus der Klassik kommende Gitarristin mit dunkel-samtener Chansonstimme ihre eindrucksvollen Abende webt. Ihre Texte bestehen aus einer Mischung aus Unmittelbarkeit und genauen Beobachtungen, die das menschliche Handeln enttarnen. Die Hinzunahme exotischer Instrumente verführt die ZuhörerInnen in einen Zauberwald aus musikpoetischen Welten. Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der St.-Bernhard-Kirche. Für den Besuch ist der Nachweis der 3 G’s (GEIMPFT, GETES-TET, GENESEN) erforderlich. Der Eintritt ist frei – Spenden erbeten.

13. Juni: „A due II“ – Kirchenmusikalische Andacht

Sonntag, 13. Juni 18:00 Uhr St. Nikolaus-Kirche

Leitung: Pfr. Robert Schmäing

Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel
Thorsten Schwarte – Orgel

2021 ist die Orgel „Instrument des Jahres“! Anlässlich des 2. Orgeltages Westfalen soll sie daher gebührend gewürdigt und zum Klingen gebracht werden. Auch die Kirchenmusiker Thorsten Schwarte und Felix Bräuer, als nun schon eingespieltes Organisten-Duo, möchten mit ihrem neuen Programm zu vier Händen und vier Füßen ein musikalisches Jubiläumsfeuerwerk zünden und die Ott-Orgel der St.-Nikolaus-Kirche in all ihren Facetten präsentieren. Dabei erklingen neben Werken aus der Renaissance und Barock auch humorvolle Klänge, Bekanntes und Seltenes sowie auch neue Kompositionen von Felix Bräuer

Zur Anmeldung

Fronleichnam 3. Juni: Kirchenmusikalische Andacht mit Festlicher Barockmusik


Donnerstag (Fronleichnam),  den 03.06.  18.00 Uhr St.-Nikolaus-Kirche

Zur Anmeldung

Leitung: Diakon Ralf Bisselek

Jana Czekanowski-Frankmar (Berlin) – Sopran
Ludwig Frankmar (Berlin) – Cello

Jana Czekanowski-Frankmar wurde in Bad Saarow-Pieskow geboren und er­hielt mit 11 Jahren ihren ersten Gesangsunterricht. Sie studierte Gesan an der Universität der Künste Berlin bei Inge Uibel-Fischer sowie Kirchenmusik. Regelmä­ßig singt sie solistisch in verschiedenen Ensembles, in Kantaten und Oratorien. Ihr Schwerpunkt ist die Barockmusik und die Liedinterpretation. Seit 2009 ist sie Kirchenmusike­rin der Dietrich- Bonhoeffer-Kirchengemeine in Berlin- Lankwitz.

Ludwig Frankmar (*Falun 1960) stammt aus einer schwedischen Kir­chenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er als Orchestermusiker an der Barcelona Oper und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga an der Musik-Akademie Basel, als Solocellist der Camerata Bern. Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst v.a. mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und die Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Neben Solokonzer­ten, zum großen Teil in deutschen Kirchen, arbeitet er auch mit anderen Barockmusikern zusammen.

16. Mai: Kirchenmusikalische Andacht: „Lobt Ihn mit Trompeten und Hörnern“

Sonntag, 16. Mai, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche:
Anja Bareither, Trompete, Thomas Stählker, Trompete, Sabrina Blüthmann, Orgel
In dieser kirchenmusikalischen Andacht gibt es Musik für Orgel und zwei Trompeten zu hören. Auch das ist eine Kombination, die wir
in der St.-Nikolaus-Kirche noch nicht gehört haben. „Lobt Ihn mit Trompeten und Hörnern“ – Diese sicherlich festliche Instrumenten-Paarung passt gut zum Marienmonat Mai. Auf dem Programm stehen Werke von Weiner, Franceschini, Ebn, Vivaldiu.a..

fällt aus! 25. April: Die blaue Murmel

Solokonzert mit Akampita Steiner

Sonntag, 25. April – 15.30 Uhr und 17.00 Uhr, St.-Bernhard-Kirche

Eigene Kompostionen, Lieder und Gedichte

Vom Mond aus gesehen erscheint unsere Erde als blaue Murmel. Ihr Anblick rührt Herz und Hirn an und führt uns vor Augen, wie kostbar unser Planet ist. Was machen wir hier auf ihr, die wir doch in Wahrheit ganz klein sind, von permanenter Überschätzung von uns selbst bedroht.
Ein Abend mit feinsinnigen Kompositionen und Texten rund um das Thema Erde und wie wir unsere Zeit auf ihr verbringen – als Liebende, als Kriegführende, als  Lügende, als Wahrheitssuchende –  offenbart uns die Musikerin und Autorin Akampita Steiner. Minimalmusik, Chanson, Folklore, Orient sind die Elemente, aus denen die aus der Klassik kommende Gitarristin mit dunkel-samtener Chansonstimme ihre eindrucksvollen Abende webt. Ihre Texte bestehen aus einer Mischung aus Unmittelbarkeit und genauen Beobachtungen, die das menschliche Handeln enttarnen. Die Hinzunahme exotischer Instrumente verführt die ZuhörerInnen in einen Zauberwald aus musikpoetischen Welten.

Akampita Steiner ist Sängerin und Gitarristin. 1969 in Detmold geboren, wuchs sie mit Musik, Tanz und Theater auf. Sie lernte klassische Gitarre bei Uli Bögershausen und Reinhold Westerheide und belegte Meisterkurse bei Johannes Tonio Kreusch.  Obertongesang erlernte sie bei Reinhard Schimmelpfeng, einem Schüler Michael Vetters. Es erfolgten Studienreisen zu der polyphonen Musik Korsikas, die ihre Musik nachhaltig beeinflussen.
„Diese Mischung aus Klarheit und Wärme! Die tiefgehenden Klänge!
Die humanen Gedanken!“ Rüdiger Oppermann 2/2013
„Bewegend“ und „suggestiv“. Roger Willemsen 12/2014
„Sehr stimmungsvoll.“ Peter Finger 04/ 2015
Akampita Steiner hat in der Textsammlung der Autorin und Herausgeberin Maria Braig Zu Hause in Deutschland – Gleiche unter Gleichen im Verlag 2.0 einen Beitrag zum Thema veröffentlicht.
Im Oktober 2018 kam ihr Buch Himmel-Erde-Hölle, ISBN 1723864242,  heraus, welches sich mit dem Thema Diktatur in Familie, wie in Staatsformen poetisch auseinandersetzt.
Mit dem 2017 gekürten Hermann-Kesten-Preisträger Thomas B. Schumann mit seinem Verlag für Exilliteratur edition memoria und dazugehöriger Kunstsammlung arbeitet Akampita Steiner immer wieder zusammen, wie sie es in der Vergangenheit mit dem verstorbenen Professor Arno Klönne tat, dessen aufklärerisches Engagement dem Frieden galt.
Aufgrund der coronabedingten Sitzplatzreduzierung wird das Konzert am selben Tag zweimal – um 15.30 Uhr sowie um 17.00 Uhr – angeboten.
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
Bitte melden Sie sich über unsere Seite „Aktuellen Gottesdienste“ an.

In dieser kirchenmusikalischen Andacht gibt es Musik für Orgel und zwei Trompeten zu hören. Auch das ist eine Kombination, die wir in der St. Nikolaus-Kirche noch nicht gehört haben. Diese sicherlich festliche Instrumenten-Paarung passt gut zum Marienmonat Mai. Auf dem Programm stehen Werke von Weiner, Franceschini, Ebn, Vivaldi u.a..

Anja Bareither, Jahrgang 1970, wuchs im Münsterland auf und besuchte ein Gymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Seit 1991 lebt sie in Münster.
Von 1989-1995 studierte sie Instrumentalpädagogik an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster. Neben dem Hauptfachunterricht an der Trompete bei Albrecht Eichberger studierte sie auch Jazzimprovisation bei Wolfgang Bleibel. Nach ihrem ersten Studium arbeitete sie an verschiedenen Musikschulen der Region, in Orchestern und Bands. Zu erwähnen sind die Bühnenmusik an den Städtischen Bühnen Münster und das Kourion-Orchester Münster. Es schloss sich ein zweites Studium an der Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster an, welches sie mit der „künstlerischen Reifeprüfung“ abschloss.  Ergänzend besuchte Anja Bareither verschiedene Workshops zur Jazz-improvisation und BigBand bei Prof. Hans Peter Salentin (Würzburg). Sie ist bis heute als Musiklehrerin und Trompeterin in und um Münster tätig.

Sabrina Blüthmann legte 2003 das Kirchenmusik-C-Examen ab. Von 2005-2013 folgte das Studium der Kirchenmusik in Freiburg. 2010 absolvierte sie das B-Examen (Orgel bei Prof. K. Schnorr), 2013 das A-Examen (Orgel bei Prof. H. Deutsch). Bis 2014 schloß sich das Auf­baustudium „Advanced studies“ im Fach Orgel, ebenfalls bei Prof. H. Deutsch, an. Bereits von 2002 war sie nebenamtlich als Chorleiterin und Organistin in Friesenheim-Schuttern und Friesenheim-Oberweier tätig. Seit Juli 2014 ist sie hauptamtliche Kirchenmusikerin an St. Marien und St. Josef in Münster-Kinderhaus. Darüber hinaus ist sie sowohl in Konzerten als Organistin, als auch mit dem Kourion-Orchester Münster als Cembalistin tätig.

Der gebürtige Warendorfer Trompeter Thomas Stählker studierte Trom­pete bei Albrecht Eichberger an der Musikhochschule in Münster und erweiterte seine Studien u.a. bei Konradin Groth (Berlin) und Friede­mann Immer (Köln). Er widmet sich der Kombination Trompete / Orgel (CD-Einspielung bei Organum Classics) und der Interpretation alter Musik auf historischen Instrumenten. Ein weiterer wichtiger Bestandteil seiner Arbeit liegt im instrumental- und sonderpädagogischen Bereich. Seit 2005 hat er einen Lehrauftrag für Trompete an der Musikhoch­schule in Münster und ist seit 2008 Stiftstrompeter der Pfarrei Sankt Mauritz in Münster.

14. März: Kirchenmusikalische Andacht zum Sonntag „Laetare“

Sonntag, 14. März um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche:

– Tom Kessler – Bassbariton (Hamburg), Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel, Klavier Zwei prädestinierende Kompositionen der Fastenzeit bilden den Kern dieser ersten kirchenmusikalischen Andacht am So., 14. März um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche: die Psalmkantate „De profundis“ („Aus der Tiefe“) des norddeutschen Barockkomponisten Nicolaus Bruhns (1665-1697) und das „Stabat mater“ („Christ Mutter stand mit Schmerzen“) von Felix Bräuer. Beide Werke stehen in der Besetzung für Basssolist und instrumentaler Begleitung.

Bitte melden Sie sich an

.

21. März: Musikalisch gestalteter Bußgottesdienst

Sonntag 21. März 17 Uhr St.-Bernhard-Kirche

Philipp Nicolai und die Bewältigung der Pest in Liedern

Pfarrer Klaus Wirth – Leitung

Guido Neumann – Saxophon

Arne Tigges – Harmonium

Als Philipp Nicolai 1596 eine Stelle als protestantischer Pfarrer in Unna antrat, grassierte dort die Pest. Aus Dankbarkeit für das abflauen der Seuche schuf Nicolai 1599 die Lieder Wie schön leuchtet der Morgenstern und „Wachet auf“, ruft uns die Stimme. Mit ihren Texten und Melodien laden sie uns zur Begegnung mit Gott ein.

Bitte melden Sie sich an .

Kirchenmusikalische Andacht im Advent

Sonntag 13. Dezember 2020 18 Uhr

St.-Nikolaus-Kirche Wolbeck und im Livestream

Mit Musik für Gesang und Orgel, Orgel solo sowie Orgel zu vier Händen

Thorsten Schwarte und Felix Bräuer

Da die Uraufführung des Oratorium Glaube, Hoffnung Liebe am 13 Dezember leider verschoben werden muss, laden wir herzlich zu einer weiteren kirchenmusikalischen Andacht ein, am Sonntag 13. Dezember um 18 Uhr in der St.-Nikolaus-Kirche und im Livestraem.

Diese Andacht wird Live über unseren Youtube-Kanal übertragen

Verschoben: 13. Dezember: Uraufführung des Oratorium: Glaube, Hoffnung, Liebe

Sonntag, 13. Dezember, 15.00 Uhr und 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Oratorium von Felix Bräuer

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Alt
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Renate Bacher – Flöte
  • Sebastian Pietsch – Cello
  • Felix Bräuer – Piano
  • Vokalensemble TonArt – Ltg. Thorsten Schwarte

Nach längerer Pause ist nun auch das Vokalensemble TonArt wieder konzertant zu hören – und dies gleich mit einer Uraufführung! Das Oratorium „Glaube, Hoffnung, Liebe“ von Felix Bräuer, welches er extra für das Vokalensemble TonArt komponiert hat, umschreibt musikalisch und modern die drei christlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe. In diesem Oratorium verbinden sich Jazz und Pop mit klassischen Stilen und Formen. Besetzt lediglich durch Klavier, Flöte, Cello und Cajon sowie Chor und Solisten. Textliche Grundlage bilden Gedichte und Gedanken von Heinrich Bone und Thorsten Schwarte sowie Texte aus der Heiligen Schrift. Es erwartet die Zuhörer eine emotionale und prägende Komposition, die zu Herzen geht, und gleichzeitig ein Novum in der Musikliteratur ist.

Um möglichst vielen Interessierten den Zugang zu diesem besonderen Konzert zu ermöglichen, werden zwei Aufführungstermine am selben Tag angeboten. Herzliche Einladung!

6. September: Der Herr ist mein Hirte

6. September, 18 Uhr, St.-Nikolaus-Kirche

Zum nachhören

Die erste kirchenmusikalische Vesper im 2. Halbjahr gestalten die beiden Musiker Julia Maria Kim und Sebastian Pietsch. Hierbei ist besonders das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Instrumenten und Stimmen und die unterschiedlichen Kombinationen, die hieraus entstehen, besonders spannend. Ob Orgel und Cello, ob Gesang und Orgel, Cello Solo, Musik für zwei Celli – in den unterschiedlichsten Besetzungen wird diese kirchenmusikalische Vesper abwechslungsreiche Klangbilder und musikalische Stücke präsentieren. Dabei mag die Form der kirchenmusikalischen Vesper und nicht zuletzt die Freundschaft
der beiden Ausführenden für eine intensive
Atmosphäre sorgen.

Julia Maria Kim wurde 1996 in Paderborn geboren. Schon in früher
Kindheit erhielt sie Cellounterricht an der Städtischen Musikschule, später auch Klavier-, Gehörbildungs und Musiktheorieunterricht. Sie ist mehrfache Preisträgerin beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene. Seit 2015 studiert Julia Kim Humanmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seit Beginn ihres Studiums ist sie Mitglied im Studentenorchester Münster und ist Mitglied verschiedenster Kammermusikensembles. Darüber hinaus ist sie Kantorin an den Kirchen St. Lamberti und an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii. Sebastian Pietsch wurde 1997 in Mainz geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Münster im Jahre 2003 erhielt er seinen ersten Cellounterricht an der Musikschule Wolbeck, ehe er an die Westfälische Schule für Musik in Münster zu Frieder Lenz wechselte. Dort erhielt er auch bald seinen ersten Klavierunterricht. Seit 2017 studiert Sebastian Pietsch Schulmusik (Musikhochschule Münster)
und katholische Theologie (Katholisch-Theologisch-Fakultät) an der Westfälischen Wilhelms-Universität und ist Mitglied im Studentenorchester Münster. Von 2017 –2019 absolvierte er erfolgreich das C-Examen Kirchenmusik an der bischöflichen Kirchenmusikschule Münster und wurde in dieser Zeit von Thorsten Schwarte an der Orgel unterrichtet. Pietsch ist Organist an der Kirche der Ewigen Anbetung zu St. Servatii Münster.

4. Oktober: God so loved the world

Englische Vokal- und Orgelmusik

Sonntag, 4. Oktober, 18.00 Uhr St.-Nikolaus-Kirche

  • Annette Richter-Westermann – Sopran
  • Katharina Poell-Scharpenberg – Mezzosopran
  • Kosta Zimnol – Tenor
  • Thorsten Schwarte – Bass
  • Felix Bräuer – Orgel, Klavier
Konzert am 4. Oktober unter Corona-Bedingungen

22. November: Kirchenmusikalische Vesper Gaudeamus

Sonntag, 22. November, 18.00 Uhr – St.-Nikolaus-Kirche

Kirchenmusikalische Vesper
Schola St. Nikolaus – Ltg. Thorsten Schwarte
Felix Bräuer (Bautzen) – Orgel

In Form einer kirchenmusikalischen Vesper tritt die Schola St. Nikolaus in einen Dialog mit der Orgel. Ob im Magnificat oder in der marianischen Antiphon – gesungene und instrumentale Verse wechseln sich ab und bilden ein reizvolles Wechselspiel miteinander. Als Uraufführung
wird auch die Missa brevis für Orgel solo und Schola von Felix Bräuer zu hören sein. Felix Bräuer ist in unserer Gemeinde kein Unbekannter mehr und ein gern gesehener Gast.

Zu seiner Missa brevis schreibt er: Die Missa brevis für Orgel und Schola ist meine 10. Messkomposition und erklingt in diesem Konzert zum ersten Mal. Sie ist in Form einer „Orgelmesse“ geschrieben, basierend auf der alten Tradition, dass auch Teile des Propriums rein instrumental musiziert wurden. So stehen sich groß angelegte Orgelsoli (Introitus, Offertorium und Communio) mit teilweise freien, gregorianisch anmutenden Melodien, dem einstimmig gesungenen und dezent begleiteten Ordinarium der Schola (Kyrie, Sanctus und Agnus Dei) gegenüber. Entsprechend ihrer Konzeption verzichtet diese Messe auf das Gloria sowie ein Postludium. Felix Bräuer und die Schola St. Nikolaus werden in dieser Vesper am Abend des Christkönigsonntags das alte Kirchenjahr verabschieden.
Felix Bräuer studierte Kirchenmusik, Orgel und Cembalo an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden u.a. bei Thomas Lennartz und Kreuzorganist Holger Gehring. Bisher war er als Organist und kirchenmusikalischer
Assistent in der katholischen Domgemeinde St. Petri zu Bautzen und 2014/15 als Interimsorganist an der Dresdener Kathedrale tätig. Derzeit ist Felix Bräuer Organist an der Zisterzienserinnen-Abtei St. Marienstern Panschwitz-Kuckau. Ergänzend dazu unterrichtet er künstlerisches und liturgisches Orgelspiel, konzertiert in ganz Deutschland und ist vor allem als Komponist tätig. 2012 gewann er beim 2. Sorbischen Kompositionswettbewerb in Bautzen den 1. und 2. Preis, 2017/18 wurde ihm die 10. Auftragskomposition zum „Lausitzer Musiksommer“ zuteil.

Abgesagt: 8. November: Orgelkonzert – Charakterstücke von Josef Rheinberger

Sonntag, 8. November 2020, 15.00 Uhr und 16.30 Uhr – St.-Bernhard-Kirche

Arne Tigges – Orgel

Aufgrund der zur Zeit eingeschränkten Sitzmöglichkeiten in der St.-Bernhard-Kirche machte es nicht viel Sinn, das zunächst geplante Konzert durchzuführen, da für die zu erwartende Besucherzahl wahrscheinlich nicht genügend Plätze vorhanden gewesen wären. Damit es aber demnächst wieder Konzerte in größerer Besetzung geben kann, kam die Idee auf, statt dessen ein Solokonzert zu veranstalten, in welchem für künftige größere Projekte gesammelt wird. Um auf Grund des begrenzten Platzes möglichst vielen Interessierten den Konzertbesuch zu ermöglichen, wird es am selben Tag um 15.00 Uhr und um 16.30 Uhr angeboten.

Der liechtensteinische Komponist Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901) gehörte zu seinen Lebzeiten zu den meistaufgeführten Komponisten seiner Generation und war zugleich einer der bedeutendsten Musiklehrer seiner Zeit – vor allem als Professor am Münchner Konservatorium, u. a. mit den Schülern Max Bruch, Engelbert Humperdinck, Richard Strauss sowie dem US-Amerikaner Horatio William Parker. Seine Charakterstücke, op. 156, wurden 1888 veröffentlicht. Die Überschriften der einzelnen Stücke nehmen teilweise Bezug auf die Form – wie Praeludium oder Passacaglia, geben oft aber auch ein nicht formgebundenes Thema – wie Romanze oder Vision – an. Arne Tigges wird
an der Fleiter-Orgel in St. Bernhard diese wunderbare Sammlung von Orgelstücken zu Gehör bringen. Arne Tigges, Jg. 1971, absolvierte an der Musikhochschule Detmold, Abteilung Dortmund, von 1991 – 1996
ein Studium der Instrumentalpädagogik (Hauptfach Kontrabass bei Matthias Bonitz) und ebenda von 1999 – 2003 ein Studium der Kirchenmusik mit Abschluss BExamen (Hauptfach Orgel bei Heinrich Korte, Bernhard Buttmann und Tomasz A. Nowak sowie Hauptfach Orgelimprovisation bei Ansgar Wallenhorst und Tomasz A. Nowak); seit 2003 ist er an der St.-Bernhard-Kirche als Kirchenmusiker tätig.
Der Eintritt ist frei – am Ausgang wird für die Kirchenmusik in St. Bernhard, besonders für das ursprünglich geplante Konzert für Singstimme, Flöte, Klarinette, Violoncello und Harmonium gesammelt.


Das neue kirchenmusikalische Programm in St. Nikolaus sollte bereits Ende Januar 2020 mit englischer Vokalmusik starten. Dieses Konzert musste leider kurzfristig abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, es jetzt nachholen zu können. Unter dem Titel „God so loved the world” wird eine große Bandbreite unterschiedlicher Chormusik aus England zu hören sein. Von Renaissance und Barock über Romantik bis hin zur Moderne werden unterschiedliche Werke englischer Komponisten dargeboten. Dabei werden die Stücke von einem Solistenquartett vorgetragen, das dieser Musik nochmal einen ganz eigenen, innigen Charakter verleiht. Felix Bräuer aus Bautzen, der bereits regelmäßig sein musikalisches Können in der St.-Nikolaus-Kirche dargestellt hat, wird zu den Chorwerken passende Stücke der englischen Orgelliteratur spielen und durch seine hohe Kunst wieder alle Facetten der Orgel in St. Nikolaus hörbar machen. Herzliche Einladung!

Kontakt:

Kirchenmusiker und Sakristane

Thorsten Schwarte

Kirchenmusiker

St.-Nikolaus-Kirche, St.-Ida-Kirche, St.-Agatha-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Siegfried Schlepphorst

Sakristan

St.-Ida-Kirche & St.-Nikolaus-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Arne Tigges

Kirchenmusiker und Sakristan

St.-Bernhard-Kirche
Kirchenmusiker und Sakristane

Monika Pohl

Sakristanin

St.-Agatha-Kirche

Kommentare sind geschlossen.