Prävention von sexualisierter Gewalt

Institutionelles Schutzkonzept (ISK) in der Pfarrei St. Nikolaus Münster

Prävention im Bistum Münster

Die Kirche im Bistum Münster ist sich ihrer Verantwortung für den Schutz der Kinder und Jugendlichen sowie schutz- und hilfebedürftiger Erwachsener in ihren Einrichtungen bewusst. Um dieser Verantwortung nachzukommen, hat Bischof Dr. Felix Genn im Jahr 2014 Maßnahmen zur Vorbeugung von grenzverletzendem Verhalten und sexualisierter Gewalt eingeführt, die in der „Ordnung zur Prävention von sexuellem Missbrauch“ (kurz: Präventionsordnung) dokumentiert sind. Diese bilden auch die Grundlage für unserer Präventionsarbeit in der Pfarrei St. Nikolaus Münster.

Bereits in den vergangenen Jahren haben sich alle hauptamtlichen Seelsorger und zahlreiche in der Kinder- und Jugendpastoralen Arbeit engagierte ehrenmaltlichen sich zum Thema Prävention von sexualisierter Gewalt fortgebildet, erweiterte Führungszeugnisse wurden eingesehen und Selbstverpflichtungserklärungen unterschrieben und dokumentiert.

Dies alles geschah und geschieht mit der Abschicht Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen und die Menschen, die mit Kindern udn Jugendlichen in unseren Einrichtungen und Gruppierungen zu tun haben für das Thema zu sensibilisieren. In der Weiterentwicklung dieser Bemühungen soll in den nächsten Monaten ein Institutionelles Schutzkonzept in unserer Kirchengemeinde entstehen.

Schritte auf dem Weg zu einem ISK für unsere Kirchengemeinde

  • Der leitende Pfarrer/Kirchenvorstand delegiert die Verantwortung für die Präventionsarbeit und die Erstellung eines ISK in der Pfarrei St. Nikolaus Münster an Jugendreferent Berthold Sanders und Pastoralreferent Thomas Hußmann.
  • Bildung einer „Projektgruppe“ bis Ende 2017, die den Weg hin zur Erstellung eines ISK steuert.
  • Die Projektgruppe/Steuerungsgruppe erarbeitet eine Situationsanalyse für die Pfarrei, die den Ist-Zustand im Blick auf die Vorbeugung von grenzverletzendem Verhalten und sexualisierter Gewalt erhebt („Risikoanalyse“). Hierzu Treffen mit VertreterInnen aus relevanten Gruppen (Kita/FZ, Katechese, MessdienerInnen, offene Arbeit, Ferienfreizeiten, Jugendverbänden etc.) im ersten Quartal 2018.
  • Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Risiko-/Situationsanalyse erarbeitet die Projektgruppe ein auf die Bedürfnisse der Pfarrei St. Nikolaus zugeschnittenes Schutzkonzept, welches Handlungsschritte zur Erreichung eines Soll-Zustandes beschreibt. Ein Entwurf hierfür soll im 2. Halbjahr 2018 vorliegen. Vorstellung in KV und PR.
  • Schlussfassung und Verabschiedung Ende 2018/Anfang 2019
  • Veröffentlichung des ISK und Vorstellung für die Pfarreimitglieder. ( → Pfarrbrief Pfingsten 2019)
  • In der Folge Weiterentwicklung des ISK

Stand: 6.9.2017

Weiterführende Informationen

finden Sie unter praevention-im-bistum-muenster.de  und in dieser Broschüre:

 

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