Dorothea Schwering-Günnewig

Dorothea Schwering-Günnewig

Dorothea Schwering-Günnewgig, Pastoralreferentin

Pastoralreferentin (halbe Stelle)

Kontakt:
Vörnste Esch 22, 48167 Münster
Tel. 02506/81011-62
Email: schweringguennewig@bistum-muenster.de
Aufgaben:
Frauenpastoral, KAB, kfd, Annetteschule, Eichendorffschule

Interview:

Hinter jedem Christen steht bekanntlich eine Glaubensgeschichte. Was mögen Sie uns über Ihre Herkunft erzählen?

Geboren und aufgewachsen bin ich in der Gemeinde Herz Jesu und St. Elisabeth in Münster-Ost. Glaube und Kirche waren in unserer siebenköpfigen Familie, in unserer Verwandtschaft und im Freundeskreis meiner Eltern eine Selbstverständlichkeit. Die Initialzündung für eine selbstständige weitere kirchliche Sozialisation legte meine Mutter, indem sie mich zur Gründungsaktion mehrerer neuer KJG-Kindergruppen im Pfarrer-Eltrop-Heim anmeldete. Die Erfahrungen in dieser Gruppe und das anschließende Engagement in einer Personalgemeinde (Thomas-Gemeinde innerhalb der katholischen Militärseelsorge Münster-Handorf) waren so prägend und erfüllend, dass ich mich für ein Studium der Theologie entschied.

Einige Beispiele für die genannten Erfahrungen sind: interessante und lebendige Gottesdienste mit ansprechender Musik und Predigten, bei denen ich spürte: das hat etwas mit meinem Leben zu tun; das gemeinsame Engagement für Kinder, z. B. bei Stadtranderholungen in den Fuestruper Bergen und auf Familien-Seminaren und -Ferien; stärkende und frohmachende Erlebnisse im Kreis gleichaltriger Jugendlicher, z. B. beim Wandern in Lappland, beim Einsatz für Projekte in der sogenannten Dritten Welt, in Glaubensgesprächen oder beim gemeinsamen Singen und Musizieren.

Gibt es ein Zitat aus der Bibel, das für Ihren Glaubensweg eine besondere Rolle spielt?

Eine biblische Erzählung, die mir in meinen unterschiedlichen Lebensphasen immer mal wieder „über den Weg gelaufen” ist und mich jeweils neu begeistert hat, ist die Emmausgeschichte. Dieses gemeinsame Unterwegs-Sein, dieses Rätseln über den Sinn (oder Unsinn) von Erlebtem, das Gespür: im Teilen von (gerade auch schweren) Erfahrungen entsteht etwas Neues, liegt der Keim der Auferstehung, wächst die Gewissheit: Gott geht mit, er lässt sich erfahren, – all dies spricht mich sehr an, insbesondere die Textstelle: „Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloss?” (Lk 24,32)

In welchen Bereichen Ihrer seelsorgerischen Aufgaben steckt bei Ihnen besonders viel Herzblut?

Ich liebe es, wenn Menschen zusammenkommen und in einer Atmosphäre des gegenseitigen Anerkennens und Stützens ihre Begabungen einbringen, um sich so in den Dienst des Evangeliums zu stellen. In der Vergangenheit habe ich so die LeiterInnen-Runden für die Ferienlager oder die KatechetInnen-Runden in der Sakramentenvorbereitung verstanden, in den letzten Jahren auch die theologischen Familienseminare. – Jetzt freue ich mich darauf, in diesem Sinne besonders mit und für die Frauen in den verschiedenen Gemeindeteilen zu arbeiten.

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